SamplingCount (FPScript)

07.02.2018
 Daten mathematisch analysieren > Referenz > FPScript-Funktionen > Klassierung > SamplingCount

SamplingCount (FPScript)

<< Klicken, um Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

  Daten mathematisch analysieren > Referenz > FPScript-Funktionen > Klassierung >

SamplingCount (FPScript)

Führt eine Momentanwertzählung (Stichprobenverfahren) nach DIN 45667 durch.

Syntax

SamplingCount(DataSet, ClassLimits, [ ReductionFactor = 1 ] [ , Normalize = 0 ])

 

Die Syntax der SamplingCount-Funktion besteht aus folgenden Teilen:

Teil

Beschreibung

DataSet

Der zu untersuchende Datensatz.

Erlaubte Datenstrukturen sind Datenreihe, Datenmatrix, Signal, Signalreihe und Signalreihe mit zweidimensionaler X-Komponente. Es sind alle reellen Datentypen erlaubt.

Ist das Argument eine Liste, dann wird die Funktion für jedes Element der Liste ausgeführt und das Ergebnis ist ebenfalls eine Liste.

ClassLimits

Enthält eine Datenreihe, die die Klassengrenzen für die Zählung enthält. Wenn ClassLimits n Werte enthält, werden damit n-1 geschlossene Klassen festgelegt. Der erste bzw. letzte Wert in ClassLimits liefert die unterste bzw. die oberste Begrenzung der Klasseneinteilung. Werte, die außerhalb liegen, werden nicht klassiert.

Erlaubte Datenstrukturen sind Datenreihe. Es sind alle reellen Datentypen erlaubt. Die Einheit muss mit der von Parameter DataSet kompatibel sein.

Ist das Argument eine Liste, dann wird deren erstes Element entnommen. Ist dies wieder eine Liste, dann wird der Vorgang wiederholt.

ReductionFactor

Gibt einen Reduktionsfaktor an. Es wird nur jeder n-te Wert klassiert. Für n größer als Eins kann es zu Informationsverlust kommen, da nicht alle Messwerte klassiert werden!

Erlaubte Datenstrukturen sind Einzelwert. Es sind alle ganzzahligen Datentypen erlaubt.

Ist das Argument eine Liste, dann wird deren erstes Element entnommen. Ist dies wieder eine Liste, dann wird der Vorgang wiederholt.

Wenn das Argument nicht angegeben wird, wird es auf den Vorgabewert 1 gesetzt.

Normalize

Gibt einen Wert an, auf den die Häufigkeiten normiert werden sollen. Wenn hier 0 angegeben wird, erfolgt keine Normierung und die Funktion liefert die absoluten Häufigkeiten.

Erlaubte Datenstrukturen sind Einzelwert. Es sind alle reellen Datentypen erlaubt.

Ist das Argument eine Liste, dann wird deren erstes Element entnommen. Ist dies wieder eine Liste, dann wird der Vorgang wiederholt.

Wenn das Argument nicht angegeben wird, wird es auf den Vorgabewert 0 gesetzt.

Anmerkungen

Ungültige Werte werden nicht klassiert. Das Ergebnis ist ein Signal bzw. eine Signalreihe mit den absoluten oder normierten Häufigkeiten in der Y-Komponente. Die X-Komponente enthält dann die Mittelpunkte der als Argument ClassLimits angegebenen Klassenaufteilung.

Absolute Häufigkeiten werden als 64-Bit Ganzzahlen und normierte Häufigkeiten als Fließkommazahlen übergeben.

Verfügbarkeit

Option Klassierung

Beispiele

SamplingCount({1, 9, 7, 5, 7, 6, 10, 2, 4, 2, 7}, (11., 0.5, 1), 2)

Ergibt Signal({1L, 0L, 0L, 1L, 0L, 0L, 3L, 0L, 0L, 1L}, (10,1.,1.)).Führt eine Momentanwertzählung durch. Es werden 10 Klassen mit der Klassenbreite 1 beginnend bei 0,5 festgelegt. Allerdings wird nur jeder zweite Wert klassiert, d.h. es wird die Datenreihe {1, 7, 7, 10, 4, 7} klassiert.

SamplingCount({1, 9, 7, 5, 7, 6, 10, 2, 4, 2, 7}, (11., 0.5, 1), 2, 100 %)

Führt eine Momentanwertzählung durch und normiert die Häufigkeiten auf 100 %.

Siehe auch

CompoundSamplingCount-Funktion

MaximumValueCount-Funktion

MeanValueCount-Funktion

TimeAtLevelCount-Funktion

Option Klassierung

Analyseobjekt Klassierung

Share article or send as email:

You might be interested in these articles