FlexPro-Objekte

07.02.2018
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FlexPro-Objekte

Sämtliche Daten, Analysen und Präsentation legt FlexPro als Objekte in der Projektdatenbank ab. Diese Objekte sind mit einander verknüpft und bilden somit ein dynamisches Netzwerk. So ist z. B. ein Dokument mit dem darin enthaltenen Diagramm verknüpft, das Diagramm mit einem Analyseobjekt und das Analyseobjekt mit dem Datensatz, der die Rohdaten enthält.

Aktualisieren

Nachdem Sie eines oder mehrere Objekte bearbeitet haben, müssen diese aktualisiert werden. Eine Aktualisierung kann u. U. aufwändige Berechnungen erfordern, weshalb Ihnen diverse Optionen zur Verfügung stehen, um den Aktualisierungsvorgang zu steuern. Sie können einzelne markierte Objekte oder alle geöffneten Objekte manuell aktualisieren. FlexPro analysiert dann das Objektnetzwerk und aktualisiert nur solche Elemente, die nicht mehr aktuell sind. Sie können jedoch auch eine vollständige Aktualisierung erzwingen. Wenn Sie die automatische Aktualisierung aktivieren, dann aktualisiert FlexPro die Objekte automatisch beim Öffnen oder wenn Änderungen vorgenommen wurden. FlexPro kann Objekte im Hintergrund aktualisieren. Dies ermöglicht Ihnen, während der Aktualisierung weiter zu arbeiten. Objekte, die gerade aktualisiert werden, sind jedoch gesperrt.

Wenn Sie mit Datenverknüpfungen arbeiten, die auf sich ändernde Daten verweisen, können Sie die zyklische Aktualisierung einschalten. FlexPro aktualisiert dann die Darstellung automatisch mit der vorgegebenen Rate.

Wenn Sie mit kleineren Datenmengen arbeiten, empfiehlt sich die automatische Aktualisierung. FlexPro aktualisiert dann Objekte nach jeder Bearbeitung automatisch.

Schreibschutz und Sperrung

Jedes Objekt in der FlexPro-Projektdatenbank können Sie mit einem Schreibschutz versehen. Die Attribute eines schreibgeschützten Objekts können Sie nicht mehr bearbeiten, Sie können das Objekt aber weiterhin aktualisieren, z. B. nachdem Sie neue Rohdaten importieren haben. Wenn Sie die Cursor in einem schreibgeschützten Diagramm verwenden, werden alle Funktionen, die das Diagramm verändern würden, gesperrt, z. B. Zoomvorgänge, Setzen und Löschen von Marken oder Verschieben von Kurvenzügen. Auch Ordner können Sie mit einem Schreibschutz versehen. In einem so geschützten Ordner können Sie keine Objekte hinzufügen oder entfernen. Die Objekte selbst können Sie aber, sofern diese nicht ebenfalls schreibgeschützt sind, weiterhin bearbeiten.

Einen weiterreichenden Schutz eines Objektes bietet die Sperrung. Ein gesperrtes Objekt wird nicht mehr aktualisiert. So verhält sich z. B. ein gesperrtes Diagramm wie ein statisches Bild und eine gesperrte Formel, Analyseobjekt oder Datenverknüpfung wie ein Datensatz. Die Daten gesperrter Formeln, Analyseobjekte und Datenverknüpfungen werden in der Projektdatenbank gespeichert und stehen daher nach dem erneuten Öffnen der Datenbank unverändert zur Verfügung. Die Cursor können Sie in einem gesperrten Diagramm oder Dokument nicht verwenden. Arbeitsblätter können nicht gesperrt werden.

Eigenschaften-Dialogfeld und -Fenster

Jedem Objekt ist ein Eigenschaften-Dialogfeld zugeordnet, in welchem Sie alle Objekt-spezifischen Einstellungen vornehmen können. Sie können z. B. den Kommentar eines Datensatzes oder die Optionen eines Analyseobjektes ändern.

Die Einstellmöglichkeiten, die Sie über das Eigenschaften-Dialogfeld haben, gehen oft über die des Editors hinaus, mit dem Sie das Objekt normalerweise bearbeiten. So können Sie z. B. im Eigenschaften-Dialogfeld eines Diagramms auch die Reihenfolge einstellen, in der die Kurvenzüge gezeichnet werden. Oftmals besteht im Editor kein Zugriff auf das Element, das Sie bearbeiten möchten, z. B. wenn Sie einen Kurvenzug aus einem Diagramm löschen möchten, dessen Datensatz keine Daten liefert. Der Kurvenzug ist dann im Editor nicht sichtbar und kann deshalb nicht angeklickt werden. Auch in solchen Fällen müssen Sie das Eigenschaften-Dialogfeld verwenden.

FlexPro verfügt zusätzlich über das Eigenschaften-Fenster, in welchem alle Eigenschaften der markierten Objekte als Liste angezeigt werden. Das Eigenschaften-Fenster hat gegenüber dem Eigenschaften-Dialogfeld den großen Vorteil, dass Sie die Eigenschaften mehrerer Objekte gleichzeitig bearbeiten können. Um z. B. die physikalische Einheit "V" in zehn Datensätzen gleichzeitig einzutragen, markieren Sie diese in der Objektliste und geben im Feld Y-Einheit "V" ein.

Objektparameter

In jedem FlexPro-Objekt, auch Ordnern, verwaltet FlexPro eine Liste von Parametern, die Sie frei bearbeiten können. Jeder Parameter kann einen Einzelwert in einem der von FlexPro unterstützten Datentypen aufnehmen. Dem Wert können Sie auch eine physikalische Einheit zuordnen. Die Parameter können Sie später mit Formeln abfragen und verrechnen oder ausgeben. Manche Importfilter speichern zusätzliche Informationen als Parameter ab.

Namenskonventionen für Objekte

Bei der Namensvergabe für FlexPro-Objekte sind folgende Punkte zu beachten:

Die maximale Länge für einen Objektnamen beträgt 200 Zeichen.

Die folgenden Zeichen dürfen nicht verwendet werden: \ / : . * ? ! " ' < > |

Bei der Objektablage wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, d. h. die Namen "OBJEKT" und "Objekt" werden als identisch betrachtet.

Objekte unterschiedlichen Typs können identische Namen besitzen, wobei Datensätze und Formeln in diesem Fall als ein Objekttyp gelten.

Hinweis   Wir empfehlen als erstes Zeichen einen Buchstaben und ansonsten nur Ziffern und Buchstaben zu verwenden. Dies entspricht der Syntaxregel für Namen in FPScript.

Namenserweiterung

In einem Ordner der Projektdatenbank müssen alle Objekte gleichen Typs einen eindeutigen Namen haben. Es ist also nicht möglich, z. B. zwei Dokumente mit dem Namen "Dokument" im gleichen Ordner anzulegen. Sie können jedoch gleiche Namen für Objekte unterschiedlichen Typs verwenden, z. B. ein Diagramm und eine Spaltentabelle mit Namen "Auswertung". Dieser Umstand führt dazu, dass der Name eines Objektes alleine nicht ausreicht, um ein Objekt eindeutig zu identifizieren.

Jeder Objektklasse ist daher eine Namenserweiterung zugeordnet, welche an den Namen angehängt wird, um diesen eindeutig zu machen. Die folgende Tabelle zeigt die verwendeten Namenserweiterungen:

Objektklasse

Namenserweiterung

Ordner, Excel-Arbeitsmappe, Datensatz, Formel, Analyseobjekt, Datenverknüpfungsobjekt usw.

(keine Namenserweiterung)

Dokument

.doc

Arbeitsblatt

.wks

2D-Diagramm

.2d

3D-Diagramm

.3d

Medium

.med

Spaltentabelle

.tab

Zellentabelle

.ttb

Text

.txt

Ordner

.fld (optional)

Wie Sie an der Tabelle ersehen können, brauchen Sie für Datenobjekte, d. h. für Datensätze, Formeln und davon abgeleiteten Objekten keine Namenserweiterung anzugeben. Das Gleiche gilt für Ordner und Excel-Arbeitsmappen, die ja bei Verwendung als Datenobjekte ihren Inhalt als Liste repräsentieren. Dies ist praktisch, weil auf diese Objekte in Formeln am häufigsten zugegriffen wird.

Um innerhalb einer Formel auf den Kommentar eines Datensatzes "Daten" zuzugreifen schreiben Sie:

Daten.Comments

Wenn Sie auf den Kommentar eines Dokumentes "Auswertung" zugreifen möchten, müssen Sie folgenden Ausdruck verwenden:

Auswertung.doc.Comments

Siehe auch

Parameters-Eigenschaft

Arbeiten mit Objekten

Erstellen von Objekten

Aktualisieren von Objekten

Aktualisieren von Objekten im Hintergrund

Ändern der Zyklusdauer für die zyklische Aktualisierung

Ändern von Sperrung und Schreibschutz von Objekten

Kategorisieren von Objekten

Öffnen eines Objekts

Aufheben und Wiederherstellen von Bearbeitungen an einem Objekt

Anzeigen des Eigenschaften-Dialogfeldes eines Objekts

Umbenennen eines Objekts

Verschieben von Objekten

Kopieren von Objekten

Kopieren von Objekten und verknüpfter Objekte

Löschen von Objekten

Bearbeiten von Objekt-Parametern

Drucken von Objekten

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