Trigger (FPScript)

07.02.2018
 Daten mathematisch analysieren > Referenz > FPScript-Funktionen > Ereignisisolation > Trigger

Trigger (FPScript)

<< Klicken, um Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

  Daten mathematisch analysieren > Referenz > FPScript-Funktionen > Ereignisisolation >

Trigger (FPScript)

Stellt einen Schmitt-Trigger dar, der eine Schwellwertbetrachtung für einen Datensatz durchführt.

Syntax

Trigger(DataSet, LowerThreshold, UpperThreshold [ , Operation ])

 

Die Syntax der Trigger-Funktion besteht aus folgenden Teilen:

Teil

Beschreibung

DataSet

Der zu durchsuchende Datensatz.

Erlaubte Datenstrukturen sind Datenreihe, Datenmatrix, Signal und Signalreihe. Es sind alle numerischen Datentypen erlaubt.

Bei komplexen Datentypen erfolgt eine Betragsbildung.

Ist das Argument eine Liste, dann wird die Funktion für jedes Element der Liste ausgeführt und das Ergebnis ist ebenfalls eine Liste.

LowerThreshold

Gibt die untere Schaltschwelle an, welche für den Wechsel von TRUE nach FALSE berücksichtigt wird.

Erlaubte Datenstrukturen sind Einzelwert. Es sind alle numerischen Datentypen erlaubt. Die Einheit muss mit der von Parameter DataSet kompatibel sein.

Bei komplexen Datentypen erfolgt eine Betragsbildung.

Ist das Argument eine Liste, dann wird deren erstes Element entnommen. Ist dies wieder eine Liste, dann wird der Vorgang wiederholt.

UpperThreshold

Gibt die obere Schaltschwelle an, welche für den Wechsel von FALSE nach TRUE berücksichtigt wird.

Erlaubte Datenstrukturen sind Einzelwert. Es sind alle numerischen Datentypen erlaubt. Die Einheit muss mit der von Parameter DataSet kompatibel sein.

Bei komplexen Datentypen erfolgt eine Betragsbildung.

Ist das Argument eine Liste, dann wird deren erstes Element entnommen. Ist dies wieder eine Liste, dann wird der Vorgang wiederholt.

Operation

Legt die Arbeitsweise der Funktion fest. Das Argument ist optional. Wenn Sie es weglassen liefert die Funktion eine Datenreihe bzw. eine Datenmatrix mit Wahrheitswerten, die den Zustand des Entscheiders angeben.

Das Argument Operation kann folgende Werte haben:

Konstante

Bedeutung

EVENT_INDEX

Im Ergebnis-Datensatz werden die Indizes der Werte bzw. Punkte abgelegt, für die der Trigger im Zustand TRUE ist. Das Ergebnis ist in diesem Fall eine Datenreihe mit 64-Bit Ganzzahlwerten.

EVENT_EXTRACT

Nur die Punkte bzw. Werte, für die der Trigger im Zustand TRUE ist, werden in den Ergebnis-Datensatz übertragen.

EVENT_SETVOID

Punkte bzw. Werte, für die der Trigger im Zustand FALSE ist, werden zwar mit in den Ergebnis-Datensatz übernommen, dort aber ungültig markiert.

+ EVENT_COMPLEMENT

Diese Konstante kann optional hinzu addiert werden und kehrt dann die gewählte Operation um. Es werden dann z. B. bei EVENT_EXTRACT die Punkte übernommen, für die der Trigger im Zustand FALSE ist.

Ist das Argument eine Liste, dann wird deren erstes Element entnommen. Ist dies wieder eine Liste, dann wird der Vorgang wiederholt.

Anmerkungen

Der Schmitt-Trigger kann die Zustände FALSE und TRUE annehmen. Er wechselt von FALSE nach TRUE, wenn das Signal die obere Schaltschwelle überschreitet und von TRUE nach FALSE, wenn dieses die untere Schaltschwelle unterschreitet. Die Betrachtung beginnt im Zustand FALSE. Die Operationen EVENT_EXTRACT und EVENT_INDEX sind für Datenmatrizen und Signalreihen nicht erlaubt.

Verfügbarkeit

FlexPro Standard, Professional, Developer Suite

Beispiele

Trigger({1, 3, 5, 7, 9, 8, 6, 4, 2}, 4, 6)

Ergibt die folgenden Wahrheitswerte {FALSE, FALSE, FALSE, TRUE, TRUE, TRUE, TRUE, TRUE, FALSE}.

Siehe auch

ValuesAboveLevel-Funktion

ValuesBelowLevel-Funktion

Analyseobjekt Ereignisisolation

Share article or send as email:

You might be interested in these articles