Analyseobjekt und -vorlage FIR-Filter (Fenster-Methode) (Option Digitale Filter)

07.02.2018
 Analyseobjekt und -vorlage FIR-Filter (Fenster-Methode)

Analyseobjekt und -vorlage FIR-Filter (Fenster-Methode) (Option Digitale Filter)

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Analyseobjekt und -vorlage FIR-Filter (Fenster-Methode) (Option Digitale Filter)

Mit diesem Analyseobjekt können Sie Signale filtern. Es werden Tiefpass, Hochpass, Bandpass und Bandsperre mit verschiedenen Charakteristika angeboten.

Das Objekt arbeitet mit Finite-Impulse-Response (FIR) Filtern, die mithilfe der Fenstertechnik berechnet werden.

Ergebnis

Als Ergebnis können die berechneten Filterkoeffizienten ausgegeben werden. Das Ergebnis entspricht der Impulsantwort des Filters. In diesem Fall muss kein Eingangsdatensatz angegeben werden. Alternativ kann das Ergebnis ein Signal sein, das mit dem zuvor berechneten FIR-Filter gefiltert wird. Hierzu muss auf der Registerkarte Daten ein zu filternder Datensatz ausgewählt werden. Im Gegensatz zum Ergebnis Gefiltertes Signal findet beim Ergebnis Gefiltertes Signal mit Phasenkorrektur eine Phasenkorrektur statt (τ = T/2 (L - 1), falls Filter ungerade; τ = LT/2, falls Filter gerade (L = Filterlänge)).

Fenster

Es stehen die Fenstertypen Rechteck, Bartlett, Hamming, Verallgemeinertes Hamming, Hanning, Blackman, Kaiser und Tschebyscheff für den Filterentwurf zur Verfügung.

Filtertyp

Die Filter können alle als Tiefpass, Hochpass, Bandpass und Bandsperre verwendet werden.

Spezifikation

Fg bzw. Fg1 und Fg2 sind die Eckfrequenzen des Filters. Wenn Sie die Option Normierte Frequenzen verwenden anklicken, werden alle Frequenzangaben auf die Abtastfrequenz normiert. Ansonsten geben Sie die Frequenzen in der Einheit an, die dem Kehrwert der Zeiteinheit des zu filternden Signals entspricht. Wegen der Nyquist-Grenze sind nur Werte bis maximal 0,5 bzw. bis zur halben Abtastfreqeunz zulässig.

Die Filterlänge bestimmt die Steilheit des Filters. Je länger das Filter, desto höher ist auch die Steilheit des Filters. Es ist möglich, eine feste Länge anzugeben. Für den Fenstertyp Kaiser und Tschebyscheff kann die Filterlänge auch geschätzt werden. In diesem Fall muss die Dämpfung und der Übergangsbereich festgelegt werden. Der Parameter Alpha beeinflusst das Dämpfungsverhalten des Fensters Verallgemeinertes Hamming.

Verwendete FPScript-Funktion

FIRFilterWindow

Filter

Siehe auch

Analyseobjekte

Option Digitale Filter

Fenster-Methode

Tutorial Filter

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