Analyseobjekt Korrelation *

07.02.2018
 Analyseobjekt Korrelation

Analyseobjekt Korrelation *

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Analyseobjekt Korrelation *

Mit diesem Analyseobjekt können Sie entweder die Autokorrelationsfunktion eines Datensatzes oder die Kreuzkorrelationsfunktion zweier Datensätze berechnen.

Bei der zirkulären Korrelation erfolgt die Berechnung unter der Annahme, dass im Datensatz bzw. in beiden Datensätzen eine oder mehrere vollständige Perioden eines periodischen Signals abgelegt sind. Bei der Kreuzkorrelation müssen beide Datensätze gleiche Werteanzahl haben. Diese Werteanzahl hat dann auch das Ergebnis. Falls das Ergebnis eine X-Komponente hat, dann enthält diese den Zeitversatz τ der Autokorrelationsfunktion. Der Wert τ = 0 befindet sich immer am Anfang X-Datenreihe, es werden also keine negativen τ berechnet. Wegen der Periodizität der Korrelation in diesem Fall, können die Werte in der zweiten Hälfte des Ergebnisses jedoch auch als negative τ aufgefasst werden.

Die nicht-zirkuläre Korrelation basiert auf der Annahme, dass das Signal bzw. beide Signale außerhalb des durch die Datensätze gegebenen Ausschnitts den Betrag Null haben. Vor dem Übergang in den Frequenzbereich wird deshalb eine ausreichende Anzahl von Nullen an den Datensatz bzw. an beide Datensätze angehängt. Falls das Ergebnis eine X-Komponente hat, dann enthält diese den Zeitversatz τ der Korrelationsfunktion. Der Wert τ = 0 befindet sich bei gleichlangen Datensätzen in der Mitte der X-Datenreihe.

Die normierte Korrelation wird auf den Maximalwert normiert, d. h. an dieser Stelle hat das Ergebnis den Wert Eins.

Folgende Grafik zeigt die verschiedenen Varianten der Autokorrelationsfunktion für ein Sinussignal mit Frequenz 1, Amplitude 10 und einem X-Bereich von 0 bis 10:

Verwendete FPScript-Funktionen

ACF

CCF

Siehe auch

Analyseobjekt Faltung

* Dieses Analyseobjekt ist in FlexPro View nicht verfügbar.

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